Akute Porphyrie und Periarteriitis Nodosa in der Neurologie by Josef Becker (auth.)

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Angestellter), geb. 1921. Der 36jahrige Heinz F. war im Dezember 1955 wegen einer akut aufsteigenden Polyneuritis in der Inneren Klinik der Stadt. Krankenanstalten K. zur Aufnahme gekommen und es hatten sich dort innerhalb weniger Wochen nach Abklingen der akuten Erscheinungen hochgradige Atrophien an allen Extremitiiten entwickelt. Wahrend die zunachst fast unertraglichen Schmerzen schon im Laufe der ersten 4 Wochen geschwunden waren und sich auch die Gefiihlsstorungen und MiBempfindungen in den folgenden Monaten wieder we itgehend zuiiickgebiidet hatten, war die grobe Kraft in den Armen und Beinen auch nach Ablauf eines Jahres nur in geringem Umfange wiedergekehrt.

Zu einem "Glaubensbekenntnis" geworden ist, in das inzwischen auch noch eine Reihe anderer entziindlicher GefaBwanderkrankungen (granulomatose Arteriitis, Arteriitis temporal is und Arteriitis bei Erythematodes), die auf Grund ihrer morphologischen Pragung gerade in den letzten Jahren starker diskutiert wurden, mit einbezogen worden sind. Diese Entwicklung hatte zur Folge, daB man bestrebt war, zu einer Gruppenbezeichnung der "generalisierten Arteriitiden" einerseits und einer starkeren Unterteilung in der Morphologie andererseits zu gelangen.

Weitere Liquoruntersuchungen wurden von dem Vater verweigert. Obwohl die sehr charakteristische Vorgeschichte mit den immer wieder attackenformig aufgetretenen Oberbauchbeschwerden und dem von den Eltern sehr gut beobachteten "etappenweisen" Fortschreiten der Uihmungen sowie zweifellos auch das voriibergehende Auftreten einer beiderseitigen Stauungspapille ohne sonstige Hinweise fiir das Vorliegen einer intrakraniellen Drucksteigerung zu der Annahme berechtigten, dag es sich auch in diesem Falle urn eine "chronische Polyneuritis" auf dem Boden einer Porphyrie handele, war es uns bis zur Entlassung dieses Patienten trotz wiederholter Untersuchungen nicht moglich, den endgiiltigen Beweis hierfiir zu erbringen 1.

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