Alternative Traditionen: Dokumente zur Entwicklung einer by Reinhold Viehoff (auth.), Reinhold Viehoff (eds.)

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Denn wir wissen, daß die Geschmäcker immer auseinandergehen. B. akademisch gebildete Leute sich an derselben Literatur wie ihre Dienstboten erfreuen, selten sein und Ausnahme bleiben. Je mehr wir aber in die Vergangenheit zurückgehen, desto schärfer getrennt werden die soziologischen Gruppen, desto typischer die Verhältnisse sein, und mit um so größerem Rechte werden wir von dem typischen Geschmack ganzer Schichten sprechen dürfen. h. herrschenden Geschmacks, also da zu erfassen, wo sie, wie im Volkslied, produktiv geworden und wieder Anregungen für die Literatur auch der oberen Schichten gegeben hat, durchaus nicht von der Hand zu weisen, und es beginnen ja auch schon gelegentlich die Versuche dazu.

Perception) legt. Nun liegt freilich in der Musik das Hauptgewicht wirklich auf dem directen Factor, wie weiterhin zu 36 Theodor Fechner besprechen, Herbart aber vermengt Beispiele aus der bildenden Kunst, wo es vielmehr auf dem associativen liegt, und aus der Musik hierbei in einer Weise, welche zeigt, dass ihm der grosse Unterschied, der in dieser Hinsicht zwischen beiden Künsten besteht, ganz entgangen ist. Uebrigens hat schon Lotze (Gesch. Ae. 229) Herbart gegenüber der Unterschätzung des associativen Momentes gewehrt.

Denn in der Geschichte der Literatur haben wir es auch hier mit einer sehr wechselnden Stellung des Publikums in gemütlicher Hinsicht zu tun. 000 Mark zusammenbrachte, während eine Sammlung für Liliencron genau ein Menschenalter später (im Jahre 1897) wenig über tausend Mark ergab. Man denke auch an die beständigen Zuwendungen an Wordsworth, den Liebling des englischen Bürgertums. Solcherweise wäre das Publikum und seine Lektüre erst einmal festzustellen. Wie wenig das die Resultate unserer bisherigen Arbeit erlauben, liegt auf der Hand.

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